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Europas größter Autobauer Volkswagen Börsen-Chart zeigen entfacht die Debatte über eine Fertigung von Batteriezellen für Elektroautos in Europa neu. Angesichts der gewaltigen Investitionen in die Elektromobilität schlagen die Wolfsburger vor, die Kräfte in Europa zu bündeln. Dadurch sollen den dominierenden asiatischen Lieferanten die Grenzen aufgezeigt werden. Aus meiner Sicht wäre es wünschenswert, dass sich die deutsche und europäische Industrie an der Stelle stärker engagiert, sagte VW-Markenchef Herbert Diess der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch in einem Interview auf der Automesse IAA in Frankfurt.

Auf offene Ohren stößt er damit beim Branchenverband VDA und dem Stuttgarter Autobauer Daimler Börsen-Chart zeigen . Beide schlossen eine heimische Batteriezellenproduktion mit Blick auf die gerade noch in der Forschung steckende nächste Zellgeneration nicht aus.

Diess sagte, die Produktion von Batteriezellen für Elektroautos sei eines der großen Wachstumsfelder der nächsten Jahrzehnte und dürfte den asiatischen Lieferanten nicht überlassen werden. Es wird kaum Felder geben, wo man schneller wachsen kann, wenn man kompetent ist, Industrieanlagen zu bauen. Der Markenchef ließ offen, ob Volkswagen sich selbst an einer Batteriezellproduktion beteiligen würde.

Er sagte, für die erste Phase, in der die Elektromobilität hochgefahren werde, sei VW dank langfristiger Verträge seiner Lieferanten aus Südkorea ausreichend mit Batteriezellen versorgt. Aber ich fände es gut, wenn der Wettbewerb zunehmen und ein europäisches Konsortium entstehen würde.

Die bislang üblichen Lithium-Ionen-Zellen gelten als zu schwer und teuer, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen. Leistungsfähigere Batterien zu deutlich niedrigeren Kosten stehen voraussichtlich erst Anfang des kommenden Jahrzehnts zur Verfügung.

Das mit 805 Millionen Euro prall gefüllte Orderbuch sei die Basis für die genannten Wachstumsziele. Der Batteriemarkt werde Schätzungen zufolge rasant wachsen - bis 2026 auf 185 Milliarden US-Dollar von 43 Milliarden im vergangenen Jahr. Die 2011 gegründete Voltabox beschäftigt an den Produktionsstandorten im ostwestfälischen Delbrück und im texanischen Austin insgesamt rund 90 Mitarbeiter. Die Firma stellt für elektrisch betriebene Busse, Gabelstapler und andere Industriefahrzeuge Batteriesysteme her.

Mit unseren Produkten setzen wir auf lukrative Nischen“, so Pampel. Mit den Einnahmen aus dem IPO sollen der Ausbau des Geschäfts finanziert und ein Gesellschafterdarlehen zurückgezahlt werden. „Der Erlös aus dem Börsengang soll uns aber auch die nötige Flexibilität für Zukäufe geben“, betonte Pampel. Darüber hinaus solle weiter in Forschung und Entwicklung investiert werden.

Vorgesehen sei eine Platzierung von fünf Millionen Aktien zuzüglich einer Mehrzuteilungsoption von 825.000 Titeln aus einer Kapitalerhöhung sowie weitere 500.000 Papiere aus dem Paragon-Bestand. Paragon wolle aber langfristig Mehrheitseigner bleiben. Der Streubesitz soll nach dem Börsengang etwa 40 Prozent betragen. Die Bankhäuser Lampe und Hauck Aufhäuser begleiten das Börsendebüt.

Im Laufe dieses Jahres haben bislang nur wenige Firmen den Sprung aufs Parkett geschafft: Den Anfang machte im Frühjahr der Maschinenbauer Aumann, im Juni folgten der Lieferdienst Delivery Hero und die Restaurantkette Vapiano. Im Juli debütierte der LKW-Zulieferer Jost-Werke.

Nachdem Apple die Kapazität der Batterie im iPhone 7 und iPhone 7 Plus erst deutlich erhöht hatte, kommt bei den neuen Modellen iPhone 8 und iPhone 8 Plus wieder ein kleinerer Akku zum Einsatz, wie aus Unterlagen der chinesischen Regulierungsbehörde Tenaa hervorgeht. Der Datenbank der Behörde zufolge steckt im iPhone 8 ein 1821-mAh-Akku statt der 1960-mAh-Batterie des iPhone 7. Für das iPhone 8 Plus entschied sich Apple den Angaben zufolge für einen 2675-mAh-Akku statt der 2900-mAh-Variante im Vorjahresmodell.

Nach Apples Angabe hat sich bei der Akkulaufzeit des iPhone 8 und iPhone 8 Plus nichts verändert. Die Batterie “hält so lange wie beim iPhone 7”, verspricht der Hersteller – etwa bis zu 12 Stunden bei Internetnutzung oder bis zu 13 Stunden bei durchgehender Videowiedergabe.

Tenaas Datenbankeintrag zum Modell A1863 – dem iPhone 8.
Tenaas Datenbankeintrag zum Modell A1863 – dem iPhone 8. Vergrößern
Zuletzt kleinerer Akku im iPhone 6s
Kapazitätsärmere Akkus hatte der Konzern zuletzt in iPhone 6s (1715 mAh) und iPhone 6s Plus verbaut, Nutzer des 4,7-Zoll-Modells klagten über teils erheblich kürzere Laufzeiten im Vergleich zum iPhone 6. Auch damals hieß es, das iPhone 6s halte genau so lange durch wie der Vorgänger iPhone 6.

Konkrete Details zur Kapazität des Akkus veröffentlicht das Unternehmen generell nicht. Effizientere Komponenten wie der neue A11-Chip könnten den kleineren Akku des iPhone 8 allerdings ausgleichen. Erste Tests werden zeigen, wie sich die Batterie des iPhone 8 und iPhone 8 Plus im Alltag schlägt – das Gerät kommt am 22. September in den Handel.

Details zum Arbeitsspeicher des iPhone 8
Den Unterlagen der chinesischen Regulierungsbehörde zufolge verbaut Apple im iPhone 8 weiterhin 2 GByte Arbeitsspeicher, im größeren Plus-Modell 3 GByte. Der Hersteller selbst hat bislang nie Daten zum iPhone-Arbeitsspeicher veröffentlicht. Zu Akku und RAM des iPhone X liegen bislang noch keine neuen Informationen vor. Apple verspricht bei diesem Modell eine um zwei Stunden längere Akkulaufzeit im Vergleich zum iPhone 7.

Es ist die Gretchenfrage der Autoindustrie, ob die Konzerne selbst in das Geschäft mit Akkuzellen einsteigen sollen. Bei VW will man entgegen anderlautender Interpretationen des geplanten Einkaufsvolumens von 50 Milliarden Euro keineswegs schon entschieden haben, dass man selbst keine Batteriefabrik baut.

„Wir müssen der Batteriezelle einfach mehr Aufmerksamkeit schenken“, sagt der Chef der Kernmarke VW, Herbert Diess, der WELT. Die Batterie entscheide über Reichweite, Kosten, Schnellladefähigkeit und Qualität der Elektrofahrzeuge. „Ich glaube, dass jeder Automobilhersteller aufgefordert ist, möglichst viel von der Batterie zu verstehen.“

Bei VW haben sie dafür am Standort Salzgitter ein Kompetenzzentrum aufgebaut. Hier soll getestet werden, ob sich der Einstieg in die Massenproduktion lohnt. „Diese Frage haben wir noch nicht endgültig entschieden“, sagt Diess. „Grundsätzlich würde ich mir schon wünschen, dass wir auch einen europäischen Zellanbieter dabei hätten.“ Das müsse aber nicht zwangsläufig VW selbst sein.


Article publié Article publié le vendredi 15 septembre 2017 à 05:17 | Par Danaefiona


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Thousands of New York teachers are missing out on a helpful income-tax deduction.

With school back in session, Sen. Charles Schumer on Tuesday urged teachers when they do their income taxes each year to deduct up to $250 for their out-of-pocket classroom expenses -- which can average about $485 annually.

“Teachers are dipping into their own pockets all the time; schools are resource strapped," Schumer said on a conference call with reporters.

"When a teacher does dip into his or her own pocket, we should do something about it. Our taxes and our government is going to recognize this good deed."

The federal Educator Expense Tax Deduction was implemented in 2015, but Schumer cited IRS data that showed only 52 percent of teachers in New York have taken advantage of the savings.

Two married teachers filing jointly can each take the deduction -- which is limited to teachers who worked at least 900 hours at a state-certified public school in grades kindergarten through 12.

The deduction applies to classroom supplies and computer equipment, but not on food or clothing purchases. And the deduction can be applied to teachers who file either a standard deduction or an itemized one.

Schumer estimated that the deduction is eligible for about 215,000 educators north of New York City, saving them about $53 million a year.

In the Hudson Valley, Schumer said about 58,000 teachers could save roughly $14.5 million by applying the deduction.

Anxiety among some state officials was reflected in an exchange between Rep. Kyle Hoffman, a Coldwater Republican and a member of the Legislature’s joint information technology committee, and Katrin Osterhaus, an IT audit manager with the Legislative Division of Post Audit. Osterhaus recently testified before Hoffman’s committee, which includes House and Senate members.

Hoffman said he was puzzled by the state government’s shortcomings with the introduction of major computer systems that touched the lives of so many taxpayers. It will be distressing, he said, if the driver’s license rollout falls short of public expectations.

“Do you have an answer whether or not you think we’re going to have those same problems?” Hoffman said. “Or, do you think because of the monitoring you guys have done we’re going to be relatively problem free?”

“I’m concerned,” said Osterhaus, who pointed to complexity of replacing an outdated mainframe computer with new equipment.

“It seems like this has been a long ordeal,” Hoffman said.

Osterhaus said a quarterly analysis of the revenue department’s KanDrive project indicated a company hired by the agency, MorphoTrust, repeatedly struggled to meet deadlines.

She discouraged talk by committee members, including the panel’s chairman, Rep. Blake Carpenter, R-Derby, about severing the contract with MorphoTrust and handing the work to another firm after so many years.

“I don’t know if that would be a good option,” Osterhaus said. “It’s so far into it.”

In March, Legislative Post Audit placed the KanDrive initiative on “caution status.” Problems included gaps in computer code and the necessity of workarounds to function. Auditors said staff from the revenue department, MorphoTrust and other contractors, Allied Global Services and Celtic, must complete tasks “on time and on budget.”

A separate report found the project’s security plan to be “significantly incomplete,” and the agency’s chief information security officer set a goal of completing that work by Sept. 30.

Charlottesville election officials last week reported that after the June 13 primary, they lost a small computer containing names, personal addresses and assigned polling places of voters in Charlottesville and Albemarle County. The information on the computer is pared down from data that is publicly accessible in the city election office.

Officials said there is no risk of voter fraud, but the loss of city property and an apparent failure to properly manage and track the equipment has led to a few changes in the city registrar’s office.

After a more comprehensive inventory of its equipment this summer, election department staff discovered one of its electronic poll book devices is also missing, and could have been lost in 2015, according to recent Electoral Board meeting minutes.

“The inventory processes need to be improved and we are doing that now,” said City Registrar Rosanna Bencoach.

In an interview Monday, Bencoach said an IT technician in her department is no longer working there. She declined to say whether the technician responsible for tracking the devices was fired or quit.

“Three Charlottesville precincts received two devices and the other six received one,” a news release from last week said of the Dell Inspiron 1012 minicomputer. “After initial review of the election materials, equipment and supplies returned to the office on election night and the following day, one of the devices could not be located.”

Bencoach said the “look up devices” are only used in elections at voting precincts to determine whether voters are at the right location. “It cuts down on phone calls to the office,” she said.

The news release last week did not mention the missing electronic poll book.

Bencoach said the EPB device only contains programming. On election days, she said, voter data is placed on a flash drive which is plugged into the computer. “After the polls close, the flash drive is removed, sealed and returned to the office on election night,” she said. “The EPB’s program accesses and interprets that data and then is used to mark the file to indicate who voted that day.”


Article publié Article publié le jeudi 14 septembre 2017 à 05:29 | Par Danaefiona


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Die neue Apple Watch Series 3 kann über LTE und UMTS auch ohne verbundenes iPhone online gehen und verwendet dabei dank einer elektronischen SIM die gleiche Telefonnummer wie das Smartphone. Die Antenne hat Apple im Display untergebracht. Dank der Mobilfunk-Verbindung ist das Streamen über Apple Music möglich und zusammen mit den kabellosen AirPods ermöglicht die Smartwatch ein ganz neues Erlebnis bei mobiler Musik. Auch Telefonate können jetzt nur mit der Apple Watch geführt werden.

Der leistungsfähigere Prozessor sorgt dafür, dass Siri nun auch per Sprache antwortet. Trotz der verbesserten Hardware und längerer Akkulaufzeit ist die neue Version nur im hinteren Bereich um 0,25 Millimeter dicker als die Vorgänger. Watch OS 4 bietet zudem neue Messungen der Herzfrequenz, neue Anzeigen wie ein Siri Zifferblatt mit wichtigen Infos und Verbindungen zu bestimmten Cardio-Geräten. Die neue Series 3 der Apple Watch kann ab 449 Euro ab dem 15. September 2017 vorbestellt werden und soll ab 22. September erhältlich sein.

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Das neue Apple TV unterstützt nun die 4K-Auflösung und HDR für eine stark verbesserte Darstellung auf entsprechenden Bildschirmen. Apple hat auch mit den großen Hollywood-Studios verhandelt und erreicht, dass bereits gekaufte Filme in HD-Qualität automatisch und kostenlos auf 4K-HDR umgestellt werden, sobald diese Versionen erhältlich sind. Außerdem wird Apple auch Dienste wie Netflix oder Amazon Prime mit dem neuen Apple TV demnächst unterstützen.

Die TV App wird gegen Ende des Jahres auch in Deutschland angeboten und soll noch im Laufe des Jahres auch für Sportfans zusätzliche Funktionen bieten. Das neue Apple TV 4K kostet mit 32 GByte Speicher 199 Euro, mit 64 GByte 219 Euro. Auch hier starten die Vorbestellungen am 15. September und die Auslieferung ab 22. September.

Sie wird jedenfalls deutlich Fahrt aufnehmen. In welchem Ausmaß, das kann niemand voraussagen. Doch ganz gleich, ob der Anteil 10 oder 20 Prozent an unserem weltweiten Absatz sein wird, das Volumen ist signifikant genug, dass wir die Technik mitgestalten werden. Wir entwickeln eine Konzernplattform für vollelektrische Volumenfahrzeuge und werden dadurch breit aufgestellt sein. Es ist richtig, auf Elektromobilität zu setzen.

Macht VW die Autos selbst, oder kaufen Sie von Zulieferern zu?

Wir haben vor gut eineinhalb Jahren entschieden, einen Baukasten für unsere Elektrofahrzeuge zu entwickeln. Dabei geht es nicht darum, aus einer vorhandenen Plattform Antrieb, Tank und etwas Wärmedämmung wegzunehmen und dann einen elektrischen Antrieb samt Batterie einzusetzen. Es geht um eine komplett neue Fahrzeugarchitektur.

Demnach wollen Sie alles im Unternehmen entwickeln und bauen?

Nein, aber alles, was einen Volkswagen ausmacht: Komfort, Effizienz, Performance, Bedienbarkeit und Akustik. Die E-Motoren machen wir in Kassel selbst. Dort entstehen heute schon die Motoren, die wir in die elektrischen Golf und Up einbauen. Das dadurch gesammelte Wissen hilft uns jetzt. Die Batteriesysteme bauen wir in unserem Werk in Braunschweig. Zellen kaufen wir aktuell zu. Wir bauen aber unsere Kompetenz in Elektrochemie und Prozesstechnik für Hochvoltzellen aus.

In der Tat. Wir fragen uns: Was ist taktgebend für unsere Entwicklung? Bei Autos mit Verbrennungsmotoren sind das Motor, Abgasanlage, Getriebe, Abgasreinigung und Thermomanagement. Im Elektroauto erleben wir die gleiche technische Tiefe, nur geht es um andere Felder: Hochvoltbatterie, Elektromaschine, Steuergeräte und Regelelektronik. Diese Komponenten sind ausschlaggebend für die Charakteristik des Autos, also, wie es beim Kunden ankommt.

Die Konstruktion ändert sich auch, oder?

Ja, die Konstruktion richtet sich nach den Erfordernissen eines großserientauglichen Batteriesystems. Vereinfacht gesagt: Der Zulieferer kann seine Zellen so bauen, dass sie maximal leistungsfähig und gleichzeitig so günstig wie möglich sind. Da zählen Euro je Kilowattstunden. Wir bauen einen witterungsbeständigen und sicheren Batterietrog drum herum, ziehen Streben ein, entwickeln und integrieren die elektronische Steuerung, sorgen für Kühlung im Unterboden und fertigen den Aufbau. Fügetechnik, Montage, vieles wird einfacher. Es entsteht eine skalierbare Plattform um die Hochvoltbatterie, die aussieht wie eine Tafel Schokolade, je nach Kapazität mal quadratisch, mal rechteckig.

Verändert das die Anforderungen an Ihre Mitarbeiter?

Wir fragen uns natürlich beständig, welche Kernkompetenzen wir haben und welche wir noch brauchen. Im Prototypenbau, um ein Beispiel zu nennen, bauen wir Personal ab, weil wir viel mehr als früher am Computer simulieren können. Dafür bauen wir an anderer Stelle auf: Im Bereich Digitalisierung und Infotainment haben wir jetzt so um die 700 Mitarbeiter. Diese Zahl werden wir verdoppeln, mit Fokus auf Architektur- und Softwarespezialisten. Grundsätzlich benötigen wir weniger Menschen, die sich um Hardware kümmern.

Seit Beschluss des Senats im Dezember 2012 haben wir vieles erreicht: Die Justizbehörde und das Wissenschaftsressort arbeiten beispielsweise ausschließlich mit der elektronischen Akte und unserem Dokumenten-Management-System (DMS). Auch in der Senatskanzlei und vielen anderen Dienststellen gehört das DMS zum Arbeitsalltag. Gleichzeitig gibt es noch vieles zu tun. Wichtig ist: Es geht nicht allein um eine „Elektronisierung“ der Akten, sondern es müssen zugleich Arbeitsabläufe und Kommunikationswege überprüft und angepasst werden. Digitalisierung im guten Sinn geht mit einer Optimierung der Arbeitsprozesse einher - das ist eine anspruchsvolle Aufgabe.

In unserem Modernisierungsprogramm „Zukunftsorientierte Verwaltung“ spielt Digitalisierung eine zentrale Rolle. Mit der Digitalisierungsstrategie „Verwaltung 4.0“ hat der Bremer Senat – als nächsten Schritt nach der Einführung der elektronischen Akte – die vollständige Digitalisierung der verwaltungsinternen Bearbeitungs- und Abstimmprozesse beschlossen. Die Auswirkungen sollen jedoch nicht nur verwaltungsintern spürbar werden. Mir geht es um einen Bürger- und Unternehmensservice, der die Chance der technologischen Entwicklung nutzt. Ich denke an den elektronischen Datenaustausch zwischen Behörden, Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen, an Transparenz, Sicherheit und eine zukunftsfähige IT-Organisation für Bremen.

Welche besonderen Probleme haben sich hier gestellt, die gelöst werden mussten?

Die größte Herausforderung ist die vollständige medienbruchfreie Umstellung des Arbeitsprozesses von der Papier- auf die elektronische Akte. Derzeit gibt es noch wenig standardisierte Arbeitsabläufe. Denken Sie dabei an die breite Anwendungspalette der öffentlichen Verwaltung: von der Fortbildungsplanung über das Beteiligungsmanagement, der Bearbeitung von Ordnungswidrigkeitsverfahren bis zu ressortübergreifenden Projekten müssen Art und Umfang der Zusammenarbeit von den Nutzerinnen und Nutzern neu gedacht und ausgestaltet werden. Im Rahmen unserer Gesamtstrategie einer stufenweisen Umstellung sind natürlich noch nicht alle Fragestellungen komplett und abschließend geregelt, das ist ein laufender Prozess – manche Lösungen werden erst dann geschaffen, wenn die konkrete Anforderung auftaucht.

Haben sich dadurch die erwarteten und benötigten Kosteneinsparungen ergeben?

Vorab: Bei der flächendeckenden Einführung des elektronischen Dokumentenmanagementsystems geht es nicht allein um Kosteneinsparungen, sondern um die Sicherstellung der ordnungsgemäßen Verwaltungsarbeit im Zeitalter der Digitalisierung. Die erwarteten Zeit- und Kosteneinsparungen sind zudem erst dann vollständig realisierbar, wenn die flächendeckende Nutzung erreicht wird. Wie hoch die Einsparungen nach der Umstellung auf die elektronische Akte konkret ausfallen, werden wir evaluieren.

In einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung gehen wir grundsätzlich davon aus, dass es eine tägliche Zeitersparnis und Arbeitserleichterung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben wird. Elektronische Aktenführung heißt auch: keine Laufwege mehr zu den Akten, keine Aktenwägen, keine Raumkapazitäten zur Aufbewahrung. Allein im Migrationsamt gibt es beispielsweise 1,2 km Aktenbestände bei ca. 100.000 laufenden Akten! Die Aufbewahrung braucht Raum, der Transport Zeit – beides fällt mit der e-Akte weg.


Article publié Article publié le jeudi 14 septembre 2017 à 03:54 | Par Danaefiona


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Mise à jour : 18/09/2017 à 09:12
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